Harm Müller-Spreer und seine „Platoon“-Crew haben die TP52-Weltmeisterschaft in toskanischen Gewässern vor Scarlino gewonnen. Der Hamburger und seine internationale Mannschaft konnten sich gegen ihre Dauerrivalen „Quantum Racing“ aus den USA durchsetzen. Zwar konnte die Mannschaft nicht eine der acht Wettfahrten gewinnen, belegte aber bis auf einen sechsten Platz ausschließlich Podiumsränge. Die Gegner hatten mehr Rückschläge zu verkraften. So gewann „Platoon“ die Welttitelkämpfe schließlich mit sieben Punkten Vorsprung. Der Sprung an die Spitze gelang durch namhafte Profis an Bord – unter anderem war als Taktiker America’s-Cup-Gewinner John Kostecki mit an Bord. Der Titel ist auch eine Wiedergutmachung für den verpassten WM-Sieg 2008. Damals war „Platoon“ mit Siegchancen in den Finaltag gestartet, hatte aber im Schlussspurt Pech und landete auf Platz drei.