Brustkrebs ist nicht gleich Brustkrebs. Weil es viele Tumortypen gibt, gestaltet sich die Behandlung oft sehr individuell . Daher hat die Medizin ein wirksames Instrument entwickelt, um die Therapie noch stärker auf die einzelne Patientin abstimmen zu können: die sogenannte Expressionsanalyse. Diese kann unter anderem dabei helfen, einem Teil der betroffenen Frauen die starken Nebenwirkungen einer Chemotherapie zu ersparen.
Mit zuletzt rund 71.400 Neuerkrankungen pro Jahr ist Brustkrebs nach Angaben des Krebsinformationsdienstes die mit Abstand häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Etwa eine von acht Frauen in Deutschland ist im Laufe ihres Lebens davon betroffen. Fast drei von zehn Erkrankten sind zum Zeitpunkt der Diagnose jünger als 55 Jahre.
Bei Frauen mit Brustkrebs im Frühstadium kann der Tumor durch eine Operation oft vollständig entfernt werden. Es kann aber sein, dass trotzdem Krebszellen im Körper bleiben und nach Jahren in der Brust, in angrenzendem Gewebe oder an einer anderen Stelle des Körpers wieder wachsen. Dann sprechen Mediziner von einem Rückfall. Die Heilungschancen sind dann meist deutlich geringer..



