Berlin. Die Studien sind eindeutig: Eine bestimmte Therapie kann eine Depression so gut lindern wie Medikamente. Was die Kassen übernehmen.
Jedes Jahr erkranken in Deutschland mehr als eine Millionen Menschen erstmals an einer Depression. In der Regel wird diese mit Medikamenten, einer Psychotherapie oder einer Kombination aus beidem behandelt. Künftig haben Patientinnen und Patienten mit einer leichten oder mittelschweren Depression eine weitere Behandlungsoption: Die Sporttherapie.
Was ist eine Depression und wie macht sie sich bemerkbar?
„Aus medizinischer Sicht ist die Depression eine ernste, behandlungsbedürftige Erkrankung, die das Denken, Fühlen und Handeln der Betroffenen tiefgehend beeinflusst. Sie geht mit Störungen von Hirn- und anderen Körperfunktionen einher und verursacht erhebliches Leiden“, erklärt die Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Hauptsymptome seien eine gedrückte Stimmung, innere Leere, Interessen- und Freudlosigkeit. Zudem klagten Betroffene oft über Konzentrationsstörungen, Schuldgefühle, ein vermindertes Selbstwertgefühl, Schlaf- oder Appetitlosigkeit.
Wie funktioniert die Sporttherapie?