- Über eine Millionen Menschen in Deutschland sind an Demenz erkrankt
- Nun zeigt eine neue Studie: Das Risiko dafür kann durch bestimmte Medikamente steigen
- Lesen Sie hier, bei welchen Pillen die Gefahr besteht
Medikamente zur Reduktion der Magensäure, sogenannte Protonenpumpenhemmer (PPI), stehen seit Jahren im Verdacht, bei dauerhafter Einnahme die Risiken für andere Krankheiten zu erhöhen: für Darmentzündungen etwa, Knochenbrüche, Allergien oder Speiseröhrenkrebs. Einige Studien zeigen sogar Hinweise auf einen möglichen Anstieg des Demenzrisikos. Jetzt liefert die Auswertung von Langzeitdaten aus den USA neue Belege dafür.
Laut Arzneimittelreport haben Ärztinnen und Ärzte in Deutschland im Jahr 2020 etwa 3,7 Milliarden Tagesdosen dieser Medikamente wie Omeprazol, Pantoprazol oder Esomeprazol verschrieben. Damit liegen die Verordnungszahlen um rund 70 Prozent höher als vor zehn Jahren. Der tatsächliche Verbrauch dürfte aber noch größer sein, denn die Wirkstoffe sind in niedriger Dosierung auch rezeptfrei erhältlich.



