- Lenia Soley ist Sexarbeiterin und in einer Beziehung
- Wie sie zu ihrem Beruf kam und was sie über ihre Sexualität gelernt hat
- Und was Paare sich von ihrer Arbeit abschauen können
Lenia Soley ist ein Künstlername. Unter diesem Pseudonym arbeitet eine junge Berlinerin als Escort und Sexarbeiterin. Sie bietet sexuelle Dienstleistungen für Geld an und gibt Workshops für Frauen. Hier erzählt Soley, wie sie Beziehung und Arbeit miteinander verbindet, was Sex für sie bedeutet und was Paare von ihrer Arbeit lernen können.
Wie sind Sie Sexarbeiterin geworden?
Lenia Soley: Das waren verschiedene Gründe. Ursprünglich habe ich Physik studiert und dann gemerkt, dass ich lieber mit Menschen arbeiten möchte. Die Empathie, die ich für Menschen empfinde, und in Verbindung mit anderen zu treten, bereiten mir Freude. Außerdem mag ich Dinge besonders gerne, die tabuisiert sind. Ich habe einen rebellischen Charakter.


