Isabella A. ist Bundeswehr-Soldatin und zweifache Mutter. „Meine Kinder waren beide geplant. Ich wollte früh Mama werden“, sagt die 28-Jährige, die heute getrennt vom Vater ihrer Kinder lebt. Doch schon während der zweiten Schwangerschaft vor fünf Jahren wurde Isabella klar, dass die Familienplanung für sie abgeschlossen ist. Klassische Verhütungsmethoden wie die Pille oder eine Kupferspirale kamen für sie nicht in Frage. Deswegen informierte sie sich im Internet über das Thema Sterilisation. Sie ist bei Frauen laut dem Berufsverband der Frauenärzte (BVF) die häufigste Verhütungsmethode weltweit.
Bei dem operativen Eingriff werden beide Eileiter verschlossen oder durchtrennt, sodass die Eizelle nicht mehr durch Spermien befruchtet werden kann. „Je mehr ich darüber erfuhr, desto überzeugter wurde ich“, sagt Isabella heute. Die Vorstellung, nicht mehr schwanger werden zu können, habe für sie etwas Beruhigendes gehabt. Der bewusste Entschluss dazu, sei ein Ausdruck von Freiheit gewesen. Doch es vergingen mehrere Jahre bis Isabella eine Ärztin fand, die den Eingriff durchführte.
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