Smartphones haben längst die klassische kleine Digitalkamera abgelöst. Auch wenn, gerade bei jungen Menschen, die oft bunten Knirpse aus vergangenen Tagen wieder eine Renaissance erleben – Polaroid-Kameras etwa. Doch es gibt, abseits aller Nostalgie, heutzutage noch gute Gründe, zu einer modernen, hochwertigen Kompaktkamera zu greifen. IMTEST, das Verbrauchermagazin der FUNKE Mediengruppe, hat fünf aktuelle Modelle getestet und erklärt, wann sich ein Kauf lohnen kann.

Kompaktkameras: Mehr Möglichkeiten als mit dem Smartphone

Was dafür spricht, in eine „richtige“ Kamera zu investieren, ist das fotografische Potenzial, das denen der meisten Smartphones überlegen ist. Das beginnt schon beim Zoom: Die Sony RX100 VII beispielsweise besitzt einen Zoombereich von 24 bis 200 Millimetern. Beim iPhone 14 Pro dagegen ist bei 77 mm Schluss. Wer also häufiger auch entferntere Motive in Szene setzten möchte, kann von einer Kompaktkamera stärker profitieren als von den meisten Handykameras.

Das jedoch ist nur ein Aspekt, denn weitaus mehr zählen fast noch die ausgedehnten Möglichkeiten der Aufnahmesteuerung. Viele Smartphone-Kameras sind vor allem in Kombination mit ihren nativen Apps gar nicht darauf ausgelegt, mit Blende oder Belichtungszeit zu spielen, sondern hochgradig automatisiert. Effekte wie etwa Hintergrundunschärfe werden in der Regel erst nachträglich per Software erzeugt. Das ist bei klassischen Kompaktkameras ganz anders. Lesen Sie auch: E-Bike – Fünf kompakte Räder mit kleinen Rahmen im Test