Finanzen

Inflation, Zinsen und Sparen: Drei Tipps für den Notgroschen

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Unvorhersehbare Ausgaben gehen schnell ins Geld. Experten raten, sich Reserven anzulegen. Mit diesen Tipps gelingt das ganz einfach.

Das Smartphone streikt, die Waschmaschine muss repariert werden und das Auto springt auch nicht mehr an: Solche unvorhersehbaren Dinge passieren schnell und können ins Geld gehen. Angesichts der hohen Inflation sollte man sich also für Notfälle dieser Art wappnen, ratsam ist der sprichwörtliche Notgroschen.

Doch wie groß sollte die Reserve sein, die einem ein sicheres Gefühl gibt, und welche Tipps haben Fachleute, um diese anzulegen. Unser Überblick zeigt, wie man sich am besten vor finanzielle Krisen schützt.

Tipp Nummer 1: Angemessene Rücklage

Der Notgroschen sollte nicht allzu klein ausfallen. "Ideal sind hierfür drei bis vier Netto-Monatseinkommen", sagt der Finanzexperte Uwe Zimmer aus Köln der Deutschen Presse-Agentur. Noch größer sollte die Reserve für Familien mit Kindern sein. Hier raten Experten zu sechs Netto-Monatsgehältern.

Und es kommt natürlich immer auf die Umstände an: Wer in einem Eigentumshaus wohnt, an dem kostspielige Reparaturen anfallen könnten, sollte mehr zurücklegen als jemand, der in einer kleinen Mietwohnung lebt.

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Tipp Nummer 2: Ausgaben kontrollieren

Wer sparen will, muss sich erst einmal einen Überblick über seine monatlichen Ausgaben verschaffen. Dabei können spezielle Apps fürs Smartphone helfen, in denen die Ausgaben penibel eingetragen werden – Ehrlichkeit ist hier natürlich Pflicht.

Wer seine Ausgaben überschauen kann, könnte dann die 50/30/20-Regel anwenden: Diese Sparstrategie sieht vor, 50 Prozent für Fixkosten wie Miete und Lebensmittel-Einkäufe einzupreisen, 30 Prozent für Freizeitaktivitäten wie Restaurantbesuche und 20 Prozent fürs Sparen beiseitezulegen.

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Tipp Nummer 3: Tagesgeldkonto für den Notgroschen

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) empfiehlt ein Extra-Konto für die Reserve: Denn dort ist das Geld jederzeit verfügbar und kann zum Beispiel spontan auf das Girokonto überwiesen werden – im Gegensatz zum Beispiel zu einem Sparbuch.

Das Tagesgeld-Konto habe laut Verbraucherzentrale noch einen weiteren Vorteil: Die gesetzliche Einlagensicherung sorge dafür, dass bei einer Bankenpleite 100.000 Euro pro Bank und Kunde geschützt seien. (fmg/dpa)