Ihre optischen Eigenschaften seien okay, dennoch schlagen die Verbraucherschützer Alarm: Stiftung Warentest hat in 16 von 17 untersuchten Ferngläsern schädliche Substanzen entdeckt. Darunter besonders kritische, die die Europäische Chemikalienagentur als krebserregend einstuft.
17 Produkte aus der verkaufsstärksten Preisklasse bis 500 Euro haben die Tester untersucht. Nur Hersteller Canon hätte dabei gezeigt, dass eine Produktion ohne Schadstoffe möglich sei: Canon liefert mit dem lichtschwachen 10x30 IS II mit Bildstabilisator (460 Euro) das einzig gute Fernglas im Test.
Lichtschwach heißt in diesem Fall, dass das Gerät wenig Licht einfängt und deshalb am besten am Tag funktioniert. Alle anderen Gläser waren mit Schadstoffen belastet – Gehäuse, Tragegurte oder auch die Augenmuscheln. 16 Mal gab es die Note „Mangelhaft“.


