Vollmundiger Kaffee mit einer ausgewogenen Crema und feinporigem Milchschaum: Das versprechen viele Hersteller. Doch nicht jeder Kaffeevollautomat wird dieser Erwartung auch gerecht. So will der Philips Series 2300 mit seinem speziellen LatteGo-Milchsystem eine einfache Möglichkeit liefern, Milch zu schäumen – und das mit einem geringen Reinigungsaufwand. Doch ob sich das auch in der Realität bewährt?

IMTEST, das Test- und Verbraucherportal der FUNKE Mediengruppe, hat dem Philips Series 2300* auf den Zahn gefühlt und besonders das Milchsystem genau unter die Lupe genommen. Womit das Gerät wirklich überzeugt, und hinter welchen Funktionen sich nur leere Versprechen verbergen.

Welche Kaffeevollautomaten sich noch dem Urteil der Experten stellen mussten, erfahren Sie auf IMTEST.de.

Philips Series 2300 im Test: Wichtige Infos im Überblick

Preis** und Testurteil der Experten finden Sie im Folgenden kurz aufgeführt:

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Philips Series 2300

Testnote: 2,32

499,99 €

Schlichtes Gerät mit wichtigen Basisfunktionen

Ausstattung und Funktionen werden mit der Note 2,2 bewertet. Zunächst ist die Auswahl recht schlicht gehalten. Hier stehen vier Optionen zur Wahl: Espresso, Kaffee, Heißwasser und Cappuccino.

Über das Touch-Display lassen sich bis zu vier Getränke auswählen
Über das Touch-Display lassen sich bis zu vier Getränke auswählen© IMTEST | IMTEST

Die Getränke lassen sich über die entsprechenden Elemente auf dem Touch-Display auswählen. Kaffeestärke, Wassermenge sowie Brühtemperatur können ebenfalls problemlos eingestellt werden. Nutzerprofile bietet das Gerät von Philips jedoch nicht.

Intuitive Bedienung mit kleiner Schwäche beim Milchschaum

Zubereitung und Handhabung werden mit der Note 2,49 bewertet. Dank der gut verständlichen Bedienungsanleitung ist die erste Inbetriebnahme ebenso wie die weitere Bedienung des Geräts denkbar einfach. Der Bohnenbehälter ist lichtgeschützt und verfügt über eine luftdichte Gummi-Lippe, die das Aroma der Bohnen konserviert.

Wassertank und Tropfschale erweisen sich in der Handhabung etwas schwierig. Die Markierung beim Wasserbehälter ist etwas zu weit oben angesetzt, die Tropfschale etwas lang. Dadurch ist beim Transport beider Einheiten Vorsicht geboten, damit nichts verschüttet. Der Tresterbehälter bereitet hingegen keine Probleme.

Der Auslauf des Milchsystems ist etwas zu weit vorne angebracht, sodass die Milch an der Tasse vorbeiläuft
Der Auslauf des Milchsystems ist etwas zu weit vorne angebracht, sodass die Milch an der Tasse vorbeiläuft© IMTEST | IMTEST

Beim Milchsystem sieht es zunächst ähnlich aus: Die Reinigung geht einfach von der Hand. Das LatteGo-System besteht aus einem Milchbehälter mit Deckel. Statt eines Schlauchs wird die Milch hier über einen seitlichen Auslass in die Tasse abgeleitet. Das Befüllen gelingt noch einfach.

Etwas schwierig wird es bei der Zubereitung des Milchschaums. Da die Öffnung weiter vorne platziert ist als der Espressoauslauf, sollte unbedingt eine große Tasse untergestellt werden. Sonst läuft zwar der Kaffee in die Tasse, die Milch im Anschluss allerdings daran vorbei. Ein kleines Manko, das aber durchaus noch ausgebessert werden kann.

Solider Espresso mit viel Spielraum

Im Praxistest erhält der Philips Series 2300 die Note 2,36. So liefert der Kaffeevollautomat einen ausgewogenen Espresso mit einer gleichmäßigen Crema, der laut Meinung der Tester jedoch etwas dünn ausfällt.

Der Espresso im Test wird ausgewogen, wenn auch etwas dünn. Die Crema ist gleichmäßig
Der Espresso im Test wird ausgewogen, wenn auch etwas dünn. Die Crema ist gleichmäßig© IMTEST | IMTEST

Durch Anpassung der Brühtemperatur, Wassermenge und Kaffeestärke bietet die Maschine jedoch ausreichend Spielraum, um einen Espresso ganz nach dem eigenen Gusto zuzubereiten. Der Milchschaum kann nicht separat, sondern nur über Anwählen des Cappuccino-Symbols zubereitet werden. Im Test fällt er eher grobporig aus und ist nicht allzu fest.

Fazit zum Philips Series 2300 im Test

Gerade für Anfänger eignet sich der Philips Series 2300* besonders, da sich das gewünschte Getränk über die selbst erklärenden Touch-Elemente einfach auswählen lässt. Auch die Inbetriebnahme und Handhabung der einzelnen Einheiten erweist sich noch als einfach.

Kleine Schwierigkeiten bereitet das Milchsystem. Da die Öffnung zu weit vorn sitzt, läuft die Milch daneben. Will man das Problem umgehen, einfach eine große Tasse unterstellen. Wen das kleine Manko nicht stört, der erhält mit dem Kaffeevollautomaten ein solides Gerät mit den wichtigsten Basisfunktionen.

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