Musik machen ist Studien zufolge ein effektives Hirntraining. Es kombiniert gleichzeitig mehrere Dinge, von denen man annimmt, dass sie eine gesunde Hirnalterung effektiv unterstützen: komplexes Lernen, Gedächtnis, Aufmerksamkeit, feinmotorische Koordination, sensorische Verarbeitung – akustisch und visuell –, emotionale Schwingungen, manchmal Improvisation sowie soziale Interaktion.

Doch das ist nicht nur eine Vermutung, wie Prof. Dr. Frank Erbguth, Neurologe und Präsident der Deutschen Hirnstiftung und Experte der „Hirn-Docs“, im Gespräch mit dieser Redaktion erklärt. Eine Auswertung von 33 Studien konnte demnach positive Effekte der Musiktherapie auf die generelle Gedächtnisleistung nachweisen.

Instrument lernen im Alter: Nie zu spät fürs Klavier