Fitness-Influencer Christian Wolf ist dafür bekannt, zu polarisieren. Kürzlich sorgte erneut eine Äußerung des Unternehmers für Aufruhr: Auf seinem Instagram-Kanal erzählte Wolf öffentlich, dass er seiner 15 Monate alten Tochter „Chunky Flavour“ in ihren Quark mische. Dabei handelt es sich um ein Geschmackspulver, das die Süßstoffe Sucralose und Stevioglycoside enthält und zur Marke „More Nutrition“ gehört, die Wolf mitgegründet hat. Er mische das Pulver in den Quark unter, weil dieser seiner Tochter sonst nicht schmecke. „Anstatt Zucker reinzupacken wie Honig oder Agavendicksaft, nehmen wir lieber ‚Chunky Flavour‘“, erklärte der Fitness-Influencer seine Entscheidung.

Und damit nicht genug: Bereits zuvor hatte Wolf erzählt, seinem ersten Kind im Babyalter das Nahrungsergänzungsmittel Kreatin in die Milch gemischt zu haben. Das Mittel wird bereits seit längerer Zeit im Leistungssport genutzt und soll die Energiereserven in den Muskeln erhöhen. Was im Fitnessstudio unter Erwachsenen zum Alltag gehören mag, wirft bei Babys und Kleinkindern allerdings eine ganz andere Frage auf: Was ist für einen kleinen Körper tatsächlich sinnvoll? Und wo beginnt eine unnötige oder möglicherweise gefährliche Supplementierung? Dr. Tanja Brunnert hat dazu eine klare Haltung. Sie ist Kinderärztin und Bundespressesprecherin des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzt*innen.

Lesen Sie auch

Sucralose & Co. für Kinder schädlich? Kinderärztin rät Eltern strikt ab