Neue Technik, neue Trends, neue Fragen: Die IFA 2026 in Berlin zeigt, welche Innovationen unseren Alltag künftig prägen könnten. Die Messe ist dabei weit mehr als eine Produktschau: Sie gibt einen Ausblick auf die Zukunft von Wohnen, Arbeiten, Gesundheit und Mobilität. Im Fokus stehen unter anderem Künstliche Intelligenz, vernetzte Haushaltsgeräte und intelligente Energielösungen.
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Doch welche Neuheiten bieten echten Mehrwert? Welche Produkte schaffen es vom Prototypen in den Handel – und welche bleiben Zukunftsmusik? IMTEST ist vor Ort und berichtet mit ersten Eindrücken, Einschätzungen und aktuellen Meldungen direkt vom Messegelände.
IFA 2026 im Live-Ticker: Techniktrends für Haus, Garten und Küche
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Direkt aus den Berliner Messehallen versorgen wir Sie am 3. und 4. September mit allem, was zählt: neue Produkte, spannende Innovationen und kuriose Technik der wichtigsten Marken auf der IFA 2026.
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Midea macht den kalten Luftzug zum Wunschkonzert Midea bereitet seine Klimaanlagen auf kommende Umweltvorgaben vor: Ab 2027 sollen neue Modelle wie die ausgestellte Solunar mit dem Kältemittel R290 arbeiten. Auf der IFA ist daneben noch die aktuelle Gerätegeneration zu sehen, darunter die mobile PortaSplit mit ihrem charakteristischen Außenteil. Bei fest installierten Split-Klimaanlagen soll außerdem ein neuer hauseigener Assistent für mehr Komfort sorgen. Nutzer können damit präziser festlegen, wohin die gekühlte Luft strömen soll. Praktisch etwa für alle, die es kühl mögen, aber nicht dauerhaft im direkten Luftzug sitzen wollen. Bis die neue R290-Generation nach Europa kommt, ist allerdings noch etwas Geduld gefragt: Midea nennt dafür 2027.
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Indevolt macht den Stromspeicher kontaktfreudiger Indevolt erweitert seine Speicherfamilie um größere Modelle der 3000er-Reihe. Wie schon bei bisherigen Geräten setzt der Hersteller dabei nicht ausschließlich auf Lithium-Eisenphosphat-Akkus, sondern bietet auch Varianten mit der halbfesten „SolidFlex“-Batterietechnik an. Auf der IFA zeigt Indevolt das System als Teil eines vernetzten Energie-Ökosystems. Interessant ist vor allem ein Zusatzmodul für die Kommunikation. Damit lässt sich die Konnektivität erweitern und beispielsweise die Verbindung zum Smart Meter über LAN, RS485 oder den für größere Reichweiten ausgelegten LoRa-Funk herstellen. Das könnte die Installation flexibler machen, wenn WLAN am gewünschten Standort schwächelt.
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Fritz Smart Thermo 303: Smarter heizen für 59 Euro Fritz macht den Einstieg ins smarte Heizen günstiger: Der neue Fritz Smart Thermo 303 soll noch 2026 für 59 Euro erscheinen. Der kompakte Heizkörperregler verzichtet auf ein Display und ist damit schlichter aufgebaut als andere Modelle. Gesteuert wird die gewünschte Raumtemperatur stattdessen über das Fritz-Smart-Home-System. Interessant ist eine optionale Sicherung gegen unerwünschtes Verstellen. Damit eignet sich der Regler beispielsweise für Ferienwohnungen oder Arztpraxen, in denen nicht jeder am Thermostat drehen soll. Im Alltag soll die automatische Temperatursteuerung zudem helfen, Heizkosten zu sparen. Auf der IFA ist der kleine Regler bereits am Heizkörper montiert zu sehen.
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Solvia 8×32: Dieses Fernglas erkennt Vögel per KI Fernglas, Kamera und digitaler Vogelführer in einem: Das Solvia 8×32 von MatataXplore soll mehr als 10.000 Vogelarten direkt auf dem Gerät erkennen. Laut Hersteller erscheint das Ergebnis innerhalb von zwei Sekunden auf dem integrierten Display. Fotos und Videos lassen sich ebenfalls aufnehmen und anschließend auf dem Bildschirm betrachten. Für Pflanzen, andere Tiere und Sehenswürdigkeiten greift Solvia auf eine Smartphone-App zurück. Sie kann außerdem das aktuelle Fernglasbild live auf ein zweites Gerät übertragen. Trotz der zusätzlichen Elektronik wiegt das 8×32-Fernglas rund 680 Gramm. Nach einer Kickstarter-Kampagne soll Solvia nun regulär auf den Markt kommen. Je nach Ausstattung werden 399 bis 549 US-Dollar fällig.
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LG packt Airfryer, Ofen und Dampfgarer in einen Würfel Drei Küchengeräte, ein schwarzer Würfel: LG zeigt auf der IFA einen Air Fryer Toaster Oven mit Dampffunktion. Das 3-in-1-Gerät fasst 22 Liter und kombiniert Heißluftfrittieren, Backofenfunktionen und Dampfgaren. Bedient wird es über ein 6,8 Zoll großes Display in der Front. Durch die große Glastür lässt sich dem Essen bei der Arbeit zuschauen. Per WLAN lässt sich der kompakte Küchenhelfer zudem mit LGs ThinQ-App verbinden. Gerade in kleineren Küchen könnte die Kombination mehrere Einzelgeräte ersetzen und damit Platz sparen. Einen entscheidenden Haken gibt es allerdings: Ob und wann der Airfryer-Ofen überhaupt nach Deutschland kommt, ist bislang völlig offen.
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Sharp Aquos 65JT8000: Mini-LED mit 144 Hertz für Gamer Sharp zeigt mit dem Aquos 65JT8000 einen neuen Mini-LED-Fernseher, der besonders für Spielekonsolen und Heimkino interessant ist. Das ausgestellte 65-Zoll-Modell kombiniert QLED-Technik mit einer Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung und bis zu 300 Dimming-Zonen. Die Spitzenhelligkeit gibt Sharp mit bis zu 800 Nits an. Für Gamer sind bis zu 144 Hertz sowie VRR und ALLM an Bord. Dolby Vision IQ soll HDR-Inhalte an die Umgebung anpassen, für den Ton setzt Sharp auf ein Harman/Kardon-System samt Dolby Atmos. Als Betriebssystem dient Google TV. Praktisches Detail: Die Fernbedienung arbeitet mit Solarenergie. Neben 65 Zoll sind Varianten mit 43, 50, 55 und 75 Zoll angekündigt. Preise und Marktstart sind noch offen.
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Hutt MX10: Dieser kleine Sauger macht sich übers Bett her Staubsaugerroboter kennt man vom Fußboden – Hutt schickt mit dem MX10 nun einen kompakten Sauger auf die Matratze. Das Gerät fährt selbstständig über die Liegefläche und soll dabei unter anderem Staub und Milben entfernen. Auf der IFA lässt sich beobachten, wie der flache, fast quadratische Helfer über das Bett rollt und ausgestreutes Testmaterial einsammelt. Laut Hutt passt der MX10 seine Saugleistung automatisch an und soll Haare möglichst ohne Verheddern aufnehmen. Nach getaner Arbeit wartet eine Absaugstation, die den gesammelten Schmutz automatisch übernimmt. Eine UV-Selbstreinigung soll zudem Verunreinigungen vorbeugen. Preis und Verfügbarkeit sind bislang noch offen.
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Dreo 720S: Heizlüfter verteilt Wärme rundherum Dreo bringt mit dem Whole Room Heater 720S einen Heizlüfter zur IFA, der die Wärme nicht nur in eine Richtung pustet. Das Gerät kann sie auf Wunsch rundum im Raum verteilen oder gezielt ausrichten. Mit bis zu 2.000 Watt soll der 720S laut Hersteller bereits nach zwei Sekunden Wärme liefern. Angegeben sind zudem bis zu 3,9 Meter pro Sekunde Luftstrom und ein Geräuschpegel von 37 Dezibel. Praktisch: Das kompakte Gerät lässt sich nicht nur zum Heizen, sondern auch als Ventilator einsetzen. Damit muss es nach dem Winter nicht gleich im Schrank verschwinden. Der Dreo Whole Room Heater 720S soll 119 Euro kosten.
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Mova AstraX: Dieser Mähroboter lässt die Greifarme tanzen Mova macht aus der Mähroboter-Premiere auf der IFA kurzerhand eine Bühnenshow: Gleich mehrere AstraX treten mit ausgefahrenen Greifarmen zum rockigen Fächerballett an. Hinter der ungewöhnlichen Inszenierung steckt eine interessante Idee: Der AstraX kombiniert einen Mähroboter mit einem beweglichen Roboterarm. Welche Aufgaben der Greifer im Garten konkret übernehmen kann, blieb bei der Präsentation allerdings weitgehend offen. Das lag auch an den Bedingungen vor Ort. Die Pressekonferenz war wegen Tonproblemen und der ohnehin sehr lauten Messehalle stellenweise kaum zu verstehen. Entsprechend sind viele technische Details noch offen. Auch zu Preis und Verfügbarkeit des AstraX machte Mova bislang keine Angaben. Als Hingucker funktioniert der Robo-Gärtner jedenfalls schon jetzt.
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TCL X11L: 98 Zoll und 20.736 Dimming-Zonen Klein ist hier höchstens die LED-Technik: TCL zeigt mit dem X11L einen 98 Zoll großen SQD-Mini-LED-Fernseher. Das Spitzenmodell arbeitet laut Hersteller mit stolzen 20.736 Local-Dimming-Zonen und soll eine HDR-Helligkeit von bis zu 10.000 Nits erreichen. Beim Farbraum nennt TCL 100 Prozent BT.2020. Für die Bildverarbeitung ist ein TSR-AiPQ-Prozessor zuständig, beim Ton setzt TCL auf Audio-Technik von Bang & Olufsen. Trotz der üppigen Bildschirmdiagonale fällt das Gehäuse vergleichsweise schlank aus. Auf dem IFA-Stand macht der X11L jedenfalls unmissverständlich klar: Für 98 Zoll sollte nicht nur das Budget, sondern auch die Wohnzimmerwand ausreichend dimensioniert sein. Preis und Marktstart sind bislang noch offen.
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AEG 7000: Pasta al dente auf Knopfdruck Nudeln kochen ohne Rühren und ohne Rätselraten beim Wasser: AEG zeigt auf der IFA ein Kochfeld der 7000er-Serie mit speziellem Pasta-Programm. Ein passender Messbecher hilft zunächst dabei, die vorgesehenen Mengen an Nudeln und Flüssigkeit abzumessen. Anschließend kommt alles ins Kochgeschirr, der „Pastaknopf“ auf dem Kochfeld wird gedrückt – und den Rest soll das System übernehmen. AEG verspricht damit Pasta ohne ständiges Kontrollieren oder Umrühren. Das klingt zunächst nach einer Funktion für besonders bequeme Köche. Die Kostprobe auf der Messe überzeugte aber: Die Nudeln waren gut gekocht und tatsächlich al dente. Gerade im hektischen Küchenalltag könnte die Touch-Funktion damit durchaus praktisch sein.
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Mova EC30: Filterkaffee-Klassiker trifft auf smarte Technik Mova bringt mit der EC30 den klassischen Filterkaffee ins Technikjahr 2026. Das Grundprinzip bleibt vertraut: oben Filter, unten Glaskanne. Im Inneren steckt allerdings deutlich mehr Elektronik. Das SmartBrew-System wiegt den Kaffee automatisch und regelt den Wasserdurchfluss passend dazu. Ein automatisches Ventil ermöglicht zudem die sogenannte Pre-Infusion beziehungsweise das „Blooming“: Dabei wird das Kaffeepulver zunächst mit etwas Wasser benetzt, bevor der eigentliche Brühvorgang beginnt. Einstellungen lassen sich über ein Farbdisplay vornehmen. Laut Mova ist die EC30 zudem für den „Golden Cup“-Standard der European Coffee Brewing Centre (ECBC) zertifiziert. So bekommt Omas Filtermaschine gewissermaßen ein Technik-Upgrade. Preis und Marktstart sind noch offen.
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FRITZ!Box DSL/Fiber 7-90: Neuer Look für den Router-Klassiker FRITZ! stellt die FRITZ!Box DSL/Fiber 7-90 auf der IFA erstmals vor – und verpasst dem bekannten Router dabei einen deutlich frischeren Auftritt. Statt der typischen flachen Bauform steht die weiße Box nun hochkant. Ein roter „Connect“-Knopf setzt den einzigen kräftigen Farbakzent. Technisch ist die 7-90 für DSL- und Glasfaseranschlüsse gedacht. An Bord sind laut Hersteller Triband-Wi-Fi 7 mit bis zu 12,2 Gbit/s, Multi-Gigabit-LAN und umfangreiche Smart-Home-Funktionen. Integrierte Kabelmanagement-Lösungen sollen zudem eine flexible Aufstellung ermöglichen – im Regal, zwischen Büchern oder an der Wand. Angaben zu Preis und Marktstart stehen bislang noch aus.
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Dreame MF20 Pro: Dieser Ventilator macht ordentlich Nebel Dreame zeigt auf der IFA mit dem MF20 Pro einen Ventilator, der nicht nur Luft bewegt. Das Gerät setzt zusätzlich auf Wasserkühlung und erzeugt sichtbar einen feinen Nebel. Dafür stehen drei einstellbare Nebelstufen zur Verfügung. Gedacht ist das vor allem für heiße Tage, an denen ein normaler Luftstrom allein nicht mehr reicht. Auf der Vorderseite sitzt ein großes Display, das am Messestand unter anderem die Temperatur anzeigt. Dreame bewirbt den MF20 Pro zudem als Ganzjahresgerät für Kühlung und Wärme. Optisch fällt vor allem der offene, ringförmige Aufbau auf – ein bisschen Science-Fiction fürs Wohnzimmer ist also inklusive. Preis und Verfügbarkeit sind bislang noch nicht bekannt.
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