Nach massiven Störungen bei Microsofts E-Mail-Dienst Outlook ist die Störung am Dienstagmorgen größtenteils behoben. Gegen 18 Uhr waren am Montag die Meldungen auf der Plattform „Allestörungen“ schlagartig in die Höhe geschossen. Zahlreiche Nutzer gaben demnach an, Probleme bei der Anmeldung zu haben und keine E-Mails empfangen und senden zu können. Auch waren Postfächer nicht mehr synchronisiert worden, weil die Anwendung einfror.
Microsoft-Störung größtenteils behoben
Nach Unternehmensangaben ist der E-Mail-Verkehr weltweit beeinträchtigt gewesen. Betroffen waren sowohl Unternehmenskunden von Microsoft 365 als auch private Nutzer von Outlook. Als Ursache für den Ausfall nannte Microsoft ein Problem in der Cloud-Infrastruktur von Exchange Online. Ein Fehler in einer zentralen Authentifizierungs- und Verbindungskomponente habe den Zugriff auf die Server blockiert. Am Dienstagmorgen (1. September) waren die Systeme wieder angelaufen und ein weiterer Teil der Benutzer konnte wieder auf die Postfächer zugreifen.
Techniker des Konzerns leiteten Gegenmaßnahmen ein und spielten in der Nacht gezielte Korrekturen auf den betroffenen Servern ein. Microsoft teilte mit, dass die Telemetriedaten eine deutliche Erholung zeigen und der Datenverkehr schrittweise wieder über die regulären Systeme abgewickelt wird. Einige Nutzer müssen sich nach Konzernangaben jedoch noch gedulden, bis alle Rückstaus im E-Mail-Versand vollständig abgearbeitet sind und die Synchronisation weltweit wieder stabil läuft.
We've confirmed that users may experience degraded functionality with various Exchange Online functionalities. We're reviewing service telemetry and diagnostic data to isolate the source of the issue. For more information, please see EX1464935 in the admin center.
— Microsoft 365 Status (@MSFT365Status) 31. August 2026
Microsoft-Empfehlung: Nutzer sollten keine Änderungen vornehmen
IT-Experten rieten betroffenen Nutzern davon ab, lokale Einstellungen am Computer zu verändern oder die Software neu zu installieren, da der Fehler rein serverseitig liege. Zudem sollten im Postausgang verbliebene E-Mails nicht wiederholt manuell abgesendet werden, um spätere Mehrfachzustellungen zu vermeiden.
rk mit dpa


