Unter einem epileptischen Anfall versteht der Laie einen Körper, der am Boden liegt und dessen Extremitäten unkontrolliert zucken. So ist es auch, zumindest, wenn es sich um einen sogenannten generalisierten tonisch-klonischen Anfall handelt. Doch die Symptome epileptischer Anfälle sind vielfältig und können sich unter anderem auch in Schweißausbrüchen, Übelkeit, ungewöhnlichen Sinneseindrücken oder kurzer geistiger Abwesenheit äußern. Alle haben eines gemein: Bei einem epileptischen Anfall ist die Kommunikation zwischen den Nervenzellen gestört, zudem entladen sich viele Nervenzellen gleichzeitig.
Benjamin Debus ist einer der Betroffenen. Im Gespräch mit dieser Redaktion berichtet er seine Krankheitsgeschichte und wie er schließlich einen Weg fand, die Krankheit dauerhaft in den Griff zu bekommen.





