• Lisa Guzeks Leben wandelte sich stark nach ihrer ADHS-Diagnose mit 26 Jahren
  • Wie sie plötzlich besser lernen konnte und weniger anfällig für Süchte war
  • Mit ihrer Mutter, der Suchtexpertin Gaby Guzek, erklärt sie Zusammenhänge von ADHS und Sucht

Jeder vierte Suchtkranke hat eigentlich ADHS, oft ohne es zu wissen. Viele konsumieren dann Drogen, um ihre Symptome zu lindern – und rutschen in den Teufelskreis der Abhängigkeit. Diese gefährliche Schieflage beleuchten Suchtexpertin Gaby Guzek (59) und ihre Tochter, die Schauspielerin Lisa Guzek (30), in ihrem gemeinsamen Buch „Suchtrisiko ADHS – Wenn das Gehirn nicht anders kann“ (Heyne).

Lisa Guzek erhält erst spät, mit 26 Jahren, die Diagnose ADHS. Wie die passenden Medikamente ihr Leben danach komplett veränderten, warum Betroffene mit ihrer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung leicht in die Sucht abdriften und warum Ärzte und Suchttherapie das Problem oft verkennen, erzählen die Autorinnen hier.

Eigentlich müsste jeder Süchtige auch auf ADHS getestet werden, das geschieht aber nicht. Die gängige Suchtbehandlung greift bei ADHSlern oft ebenfalls nicht, beklagen Sie in Ihrem Buch. Warum klafft hier immer noch so eine Lücke?