Die Diagnose Diabetes Typ 2 bekommt René Busold im September 2024. So richtig überrascht, hat sie ihn nicht. „Auffälligkeiten bei den Werten gab es schon länger. Und ich hatte auch schon einige Symptome, etwa ein Kribbeln in den Beinen“, sagt der 53-Jährige. Im Laufe seiner Therapie bekommt Busold zwei Medikamente: Metformin und Jardiance. Der Langzeitzuckerwert bleibt trotzdem hoch. Dann erfährt der 53-Jährige von einer neuen digitalen Gesundheitsanwendung – und mit dieser App kommt die Wende.
Busold ist ein Typ-2-Diabetiker, wie es viele in Deutschland gibt. Er wiegt zu viel, bewegt sich vor allem in der Corona-Zeit zu wenig. Während der Arbeit als Servicemanager und auf Dienstreisen isst er viel zwischendurch. Der Lebensstil begünstigt seine Erkrankung, bei der die Körperzellen schlechter auf das in der Bauchspeicheldrüse hergestellte Hormon Insulin ansprechen. Typ-2-Diabetes führt langfristig zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel. Ohne Behandlung können daraus Herz- und Gefäßkrankheiten, sowie Schäden an Augen, Nerven, Leber und Nieren entstehen.
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Dann erfährt Busold über eine Bekannte von einer digitalen Gesundheitsanwendung, die Typ-2-Diabetikern helfen soll, ihre Krankheit in den Griff zu bekommen. Im Mai 2025 nutzt er diese zum ersten Mal für drei Monate, im Oktober 2025 dann noch einmal. Die Kosten dafür trägt die Krankenkasse. Wie ihm die App geholfen hat.






