Ein Besuch im Drogeriemarkt macht deutlich, was Aussehen vielen von uns bedeutet: Dort stehen Regale, die meterlang befüllt sind mit Produkten für die Körperpflege. Die Inhalte von Dosen, Tiegeln und Fläschchen versprechen mindestens einen Wohlfühlfaktor, wenn nicht ein hübscheres Ich.
Die Schönheits- und Haushaltspflegebranche in Deutschland hat 2025 der lahmenden Gesamtwirtschaft getrotzt: Nach Angaben des Industrieverbandes steigerte sie ihren Umsatz um 2,9 Prozent auf 35,6 Milliarden Euro. Seit 2020 wächst die Branche jährlich im Schnitt um 4,4 Prozent. Am stärksten steigen den Angaben zufolge die Ausgaben für Produkte, „die das äußere Erscheinungsbild prägen“, für Haut- und Gesichtspflege (+11,1 Prozent).
Doch was können wir cremen und sprühen oder welche Pillen können wir schlucken, um unsere Falten zu mindern? Diese Frage beschäftigt Kunden und Hersteller seit jeher, die Liste der vermeintlichen Heilsbringer ist lang: Vitamine, Kollagene, Hyaluron, Retinol, Coenzym Q10. Während es dazu viele wissenschaftliche Studien gibt, lässt deren Qualität oft zu wünschen übrig. Ein Stoff, der seit Jahren diskutiert wird, ist Resveratrol. Er gehört zur Klasse der sekundären Pflanzenstoffe und ist in über 70 Arten, etwa in Trauben oder Pflaumen, nachgewiesen worden. Eine neue klinische Studie aus Australien legt jetzt den Schluss nahe, dass Resveratrol tatsächlich gegen vorzeitige Hautalterung wirken könnte.






