„Oh ja, es war magisch“, sagt Alina über die ersten Wochen mit dem Mann, der ihr Leben für immer verändern sollte. Alles fühlte sich leicht an, vertraut, sicher – fast wie ein Geschenk. Beim ersten Kennenlernen sei er „unfassbar unterhaltsam“ gewesen, erinnert sie sich an jenen Abend vor 14 Jahren – und auffallend fein in seinen Signalen: kein Druck, keine plumpen Sprüche. „Er war nicht aufdringlich und sehr verbindlich“, sagt Alina (Name v. d. Redaktion geändert).

Nach „all den Männern, die ständig ‚gerade so viel zu tun haben‘ und deren Leben sich anfühlt wie ein Kalender, in dem für Beziehungen höchstens eine Lücke zwischen zwei Calls bleibt“, sei er ihr Gegenentwurf gewesen: „Ein Mann mit beiden Beinen im Leben.“ Als die beiden ein Paar werden, scheint alles perfekt. Sie gründen eine Familie. Und dann fällt eines Tages alles in sich zusammen. Der Grund? Narzisstisches Verhalten.

Beziehung zum vermeintlich perfekten Mann: „Es passte zu gut“