- Nach der Diagnose Alzheimer ziehen sich viele Menschen zurück
- Wichtig sind dagegen ein gesunder Lebensstil und gute Behandlung der Symptome
- Eine Demenz-Expertin gibt Betroffenen Tipps für ihren Alltag
„Sie haben Alzheimer“ – diese Worte bestätigen oft die schlimmsten Befürchtungen der Betroffenen. Denn viele haben insgeheim schon geahnt, dass etwas nicht mit ihnen stimmt, dass sie Dinge vergessen oder verlegen, sich plötzlich nicht mehr zurechtfinden oder gar nahestehende Menschen nicht mehr erkennen.
Ohne die bestätigte Diagnose gab es noch Hoffnung, dass es vielleicht etwas anderes, Harmloseres sein könnte – wie zum Beispiel Konzentrationsprobleme aufgrund von Stress. Nach der Diagnose bleiben Betroffene Fachleuten zufolge oft verzweifelt zurück und geben sich auf. Viele bewegen sich nicht mehr, essen maßlos, frei nach dem Motto „Nun ist eh alles zu spät“, und ziehen sich sozial zurück. Einige beginnen zu trinken oder nehmen Drogen, um der harten Realität irgendwie zu entfliehen.






