Wespen gehören eher zu den unbeliebten Insekten im Sommer. Während sie bei vielen für genervte Gesichter sorgen, bleibt die Frage: Gibt es dieses Jahr mehr von ihnen als im Vorjahr? Tatsächlich zeigt sich 2025 bisher als ein Jahr mit Höhen und Tiefen für die Wespenpopulation. Nun legt ein aktueller Report von SchädlingsHero – einer Plattform zur Vermittlung geprüfter Schädlingsbekämpfer – nahe, wie es um die ungeliebten Sommer-Begleiter steht. Fest steht: Es gibt starke regionale Unterschiede.

Wespenvorkommen in Deutschland: Diese Faktoren sind entscheidend

Die Auswertung basiert auf über 16.000 bundesweiten Kundenanfragen zur Wespennestentfernung, die von 2024 bis zum Ende Juli 2025 eingegangen sind und gibt einen umfassenden Einblick in das bundesweite Wespenaufkommen, in die Entwicklung im Vorjahresvergleich sowie in die regionalen Besonderheiten.

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Im Winter und Frühjahr gab es dem Bericht zufolge gute Voraussetzungen, doch im Sommer blieb die Wespenaktivität wetterbedingt hinter den Erwartungen zurück. Vor allem die warmen und trockenen Tage im Juni führten zu einem Anstieg der Wespenanfragen. Anfang Juli sorgte jedoch das nasskalte Wetter dafür, dass die Anzahl der Meldungen wieder deutlich zurückging – ein Hinweis auf weniger Wespen. Wie im Report beschrieben, wurden Nester bei schlechtem Wetter zudem seltener entdeckt, da sich die Menschen weniger draußen aufhielten.

Sophie Scharrer, Schädlingsexpertin beim Portal SchädlingsHero erklärt die aktuelle Lage: „Die Wespenpopulation reagiert äußerst sensibel auf wechselnde Wetterlagen, was die Vorhersage der Saison immer wieder herausfordernd macht. Auch wenn wir aktuell einen Rückgang der Anfragen sehen, heißt das nicht, dass die Gefahr vor Wespennestern vorbei ist. Besonders in der zweiten Jahreshälfte kann die Aktivität schnell wieder zunehmen, weshalb Vorsicht und Aufmerksamkeit weiterhin wichtig sind.“

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Report zeigt regionale Unterschiede: Wo gibt es die meisten Wespen?

Auch 2025 zeigen sich, wie in den Vorjahren, deutliche regionale Unterschiede. Hessen und Niedersachsen verzeichneten die meisten Wespennester, dicht gefolgt von Nordrhein-Westfalen. Auch Baden-Württemberg und Bayern meldeten eine hohe Anzahl von Anfragen zur Wespennestentfernung, beide mit über 30 Prozent.

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Berlin hingegen fällt mit nur rund 23 Prozent deutlich unter den Bundesdurchschnitt. Eine mögliche Ursache dafür könnten neben dem Wetter auch die Unterschiede in der Besiedlungsdichte sein. „Wespen fühlen sich in weniger dicht besiedelten Regionen wohler und bauen dort häufiger ihre Nester“, heißt es im Bericht.

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Wie steht es um die Zukunft der Wespen?

Noch ist unklar, ob die Wespenanfragen im August und den darauffolgenden Monaten wieder zunehmen. Entscheidend dafür wird das Wetter sein. Während in den vergangenen Jahren der Höhepunkt der Wespenaktivität häufig im Juli oder August lag, könnte ein heißer und trockener August auch 2025 wieder für einen Anstieg sorgen.