- Diese Vorteile versprechen Abnehmpillen
- Mit diesen Medikamenten kann Ozempic ergänzt werden
- Welche Risiken die Tabletten mit sich bringen
Sie heißen Ozempic, Wegovy oder Mounjaro: Die Abnehmspritzen mit dem Wirkstoff Semaglutid treten derzeit im Bereich der Gesundheit einen Siegeszug an. Für Millionen Menschen mit starkem Übergewicht oder Fettleibigkeit (Adipositas) sind die Medikamente aus der Spritze die erste greifbare Chance, in absehbarer Zeit spürbar Gewicht zu verlieren. Zehn bis 25 Prozent Gewichtsverlust sind je nach Ausgangsgewicht möglich, sagen Fachleute. Und auch Ärzten und Diabetologen eröffnen Ozempic und Co. völlig neue Möglichkeiten, starkes Übergewicht wirksam zu behandeln.
Doch gerade in den ersten Wochen der Therapie können Nebenwirkungen wie Übelkeit und Verdauungsprobleme auftreten. Bei manchen Patientinnen und Patienten wirkt das umstrittene Medikament gar nicht. Darüber hinaus kann der Traum vom Abnehmen teuer werden. Denn die wöchentlich verabreichte Abnehmspritze wird nur in bestimmten Fällen von den Krankenkassen erstattet. Und die Kosten von rund 200 bis 500 Euro im Monat kann nicht jeder aus eigener Tasche aufbringen.
Was kommt also nach den Abnehmspritzen, wie wir sie heute kennen? Zwei Experten erklären, was Übergewichtige von der nächsten Generation Ozempic und Co. erwarten können und was sich für Patienten drastisch ändern könnte, wenn künftig Tabletten die teure Abnehmspritze ergänzen.



