Der Herd ist aus. Die Tür abgeschlossen. Alles kontrolliert. Und trotzdem bleibt dieses nagende Gefühl: Was, wenn doch nicht? Also lieber noch mal nachschauen. Und noch mal. Und noch mal. Für viele Menschen ist so ein Moment eine Kleinigkeit. Ein kurzer Impuls, der sich schnell wieder legt. Für andere wird daraus ein täglicher Kampf gegen ihre eigenen Gedanken und Handlungen.

Immer mehr Menschen leiden an dem, was Fachleute Zwangsstörung nennen, im Englischen auch bekannt als OCD: Obsessive Compulsive Disorder. Laut Zahlen der Universität Tübingen sind davon in Deutschland etwa ein bis drei Prozent der Bevölkerung betroffen – Tendenz steigend. Wie man Zwangsstörungen an sich oder anderen erkennt und was Betroffene tun können, lesen Sie hier.

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