- Endlich von den Zigaretten wegkommen – das wünschen sich viele, scheitern aber am Entzug
- Der Heilpraktiker Markus Gross hat ein Mittel entwickelt, mit dem es leichter gelingen soll
- Wie Neurasan wirkt und was ein Arzt davon hält, lesen Sie hier
In einem unscheinbaren Wohnhaus in Berlin-Mitte verweist nur ein kleines Klingelschild mit der Aufschrift „Neurasan“ neben der Haustür darauf, dass sich in diesem Gebäude eine Praxis von Heilpraktiker Markus Gross befindet. Die hellen, modernen Räume in der 1. Etage sind an diesem Vormittag bereits rappelvoll. Männer und Frauen jeden Alters füllen ihre Anamnesebögen aus. Jede Minute betritt ein neuer Patient die Praxis. Alle eint der dringende Wunsch: endlich rauchfrei werden, von jetzt auf gleich, ganz ohne lästige Entzugserscheinungen.
Neurasan gegen das Rauchen: Das steckt hinter dem angeblichen Wundermittel
Neurasan ist laut Aussage von Markus Gross eine Mischung aus 17 verschiedenen homöopathischen Mitteln, die ins Ohr injiziert wird und sich dann auf die Nikotinrezeptoren im Körper setzt. Eine Behandlung dauert nicht lange. „Für die eigentliche Therapie am Patienten brauche ich vielleicht drei oder vier Minuten“, sagt Gross. Seine Ehefrau führt vorab die Aufklärungsgespräche und weist die Patienten an, die Neurasan-Verhaltenstherapie in den Tagen unmittelbar nach der Behandlung einzuhalten: Alkohol, Kaffee, schwarzer und grüner Tee sowie Zitrusfrüchte sind tabu, da sich diese Stoffe reduzierend auf homöopathische Therapien auswirken könnten.


