• Makuladegeneration ist die häufigste Ursache für Erblindung
  • Die Behandlung der Augenerkrankung war bisher eher schwierig
  • Ein Experte erklärt, wie ein neuer Netzhaut-Chip davor schützen kann

Wenn plötzlich gerade Linien krumm erscheinen oder Buchstaben einfach verschwinden, könnte hinter diesen Symptomen eine ernsthafte Augenerkrankung stecken: die Makuladegeneration. Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist für rund 30 Prozent aller Neuerblindungen verantwortlich und damit die häufigste Erblindungsursache in den westlichen Industrienationen.

„Zwei bis vier Millionen Menschen in Deutschland sind betroffen“, so Prof. Peter Szurman, Chef der Augen Knappschaft-Kliniken Sulzbach. Er gilt als ausgewiesener Experte der minimalinvasiven Augenchirurgie und wurde mehrfach ausgezeichnet. 2021 ist ihm deutschlandweit die erste Implantation einer „Pixium bionischen Sehprothese“ gelungen – die gegen AMD helfen soll. Im Gespräch mit unserer Redaktion erklärt der Mediziner, wie ein Netzhaut-Chip eingesetzt wird und warum er vor dem Erblinden schützen kann.

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