Von intensiver Nähe bis zu plötzlicher Ablehnung oder gar einem Kontaktabbruch – Beziehungen zu Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung sind oft von extremen Gefühlsschwankungen geprägt. „Hier gehören Beziehungsprobleme zur Symptomatik“, erklärt Prof. Dr. Ines Iwen, Paartherapeutin und Familiensoziologin an der Berufsakademie IBA in Erfurt.

Was äußert sich die Borderline-Störung?

Laut dem Deutschem Ärzteblatt leiden etwa drei Prozent der Deutschen an Borderline. Nach dem Klassifikationssystem DSM-5 gehört sie zu den emotional instabilen Persönlichkeitsstörungen. Betroffene erleben Gefühle besonders intensiv: Angst, Wut oder Verzweiflung überkommen sie oft plötzlich und lassen nicht so schnell wieder nach. Auch ihr Verhalten ist oft impulsiv und schwer kontrollierbar.

Mehr dazu: Tochter mit Borderline: „Als Vater macht man sich Vorwürfe“