Nachhaltige Periodenprodukte erobern die sozialen Medien und revolutionieren den Menstruationsalltag. Junge Frauen präsentieren stolz innovative Periodenhöschen, Tassen, Scheiben und Schwämmchen. Diese öffentliche Diskussion bricht Tabus, deckt jedoch gleichzeitig gravierende Mängel im Gesundheitswesen auf: Trotz des intimen Kontakts mit der Vaginalschleimhaut unterliegen diese Produkte in Europa denselben laschen Bestimmungen wie Taschentücher.

Lesen Sie auch

Behörden versäumen es, die gesundheitliche Unbedenklichkeit gründlich zu prüfen und ignorieren dabei die hohe Absorptionsfähigkeit des vaginalen Gewebes für Schadstoffe. Elisabeth Mertl, Expertin für Medizinprodukte und promovierte Biotechnologin am unabhängigen Prüf- und Forschungsinstitut OFI, entlarvte mit ihrem Forschungsteam im Projekt „LEIFS – let it flow safely“ diese oberflächlichen Sicherheitsstandards.

Schwermetalle in Tampons: Das passiert im Körper