Übergewicht und Adipositas sind längst keine Randthemen mehr – sie betreffen immer mehr Menschen in unserer Gesellschaft. In Deutschland gilt inzwischen fast die Hälfte der Erwachsenen als übergewichtig. Bei jedem fünften liegt eine Adipositas vor – seit 2020 ist diese auch offiziell als chronische Krankheit anerkannt. Für Betroffene ist der Alltag oft geprägt von körperlichen Beschwerden, Vorurteilen und sozialer Ausgrenzung. In einigen Fällen kann eine Magenverkleinerung helfen, langfristig abzunehmen und die Lebensqualität zurückzugewinnen.
So auch bei Jasmine Milito. Bis 2023 war ihr Gewicht noch deutlich höher: „Mit 160 Kilo war es wirklich nicht einfach. Ich hatte ständig Schmerzen – sei es an den Gelenken oder beim einfachen Treppensteigen.“ Noch belastender als die körperlichen Beschwerden waren jedoch die Reaktionen der Mitmenschen. Sie habe sich ausgegrenzt und verurteilt gefühlt. „Diese Urteile sind immer da, ob man isst oder nicht. Das tut weh, vor allem, wenn man weiß, dass man gegen diese Vorurteile kaum ankommt.“ Jasmine versuchte vieles, um abzunehmen, doch nichts wirkte. Bis sie sich für eine Operation entschied, die ihr Leben veränderte.






