- Bei Migräne oder Kopfschmerz werden viele Medikamente eingesetzt
- Eine neue Wirkstoffklasse könnte jenen helfen, die trotz Therapie weiter Schmerzen haben
- Noch aber werden die Mittel in Deutschland nicht verschrieben
Millionen Menschen in Deutschland leiden unter chronischem Kopfschmerz. Mitunter sind dafür Medikamente verantwortlich, die den Schmerz lindern sollen: Thomapyrin, Ibuprofen, Aspirin oder Paracetamol. Denn wer bei Kopfschmerzen zu viele Pillen einnimmt, kann noch mehr Kopfschmerzen bekommen.
Die Leiterin des Westdeutschen Kopfschmerzzentrums der Universitätsmedizin Essen, Prof. Dagny Holle-Lee, ist eine der bekanntesten Kopfschmerzexpertinnen in Deutschland. Im Interview erklärt sie, wie Übermedikation entsteht und welche neue Wirkstoffklasse Betroffenen Hoffnung machen kann.




