- In den sozialen Medien kursieren viele Videos zum Thema ADHS
- Einige davon verbreiten jedoch Halbwahrheiten und schüren Missverständnisse
- Ein Arzt erklärt, warum die Inhalte zudem zur Stigmatisierung beitragen können
Derzeit erfreuen sich Videos mit Titeln wie „Fünf Anzeichen für ADHS“, „Wie es ist, ADHS zu haben“ oder „Unterschiede zwischen Menschen mit und ohne ADHS“ auf Tiktok und Instagram großer Beliebtheit. In den sozialen Medien gibt es zahlreiche Accounts, die sich intensiv mit der Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS, beschäftigen.
Ein Experte auf diesem Gebiet ist Johannes Streif, Psychologe und stellvertretender Vorsitzender des Selbsthilfe-Dachverbandes ADHS Deutschland. Bei ihm wurde Mitte der 90er Jahre die ADHS diagnostiziert – als einem der ersten Erwachsenen in Deutschland. Im Interview spricht Streif über die Hintergründe der aktuellen medialen Aufmerksamkeit für die ADHS und den Umgang mit dieser Störung in sozialen Netzwerken.
Warum ist das Thema „ADHS“ in den sozialen Netzwerken gerade so präsent?


