- Für die kindliche Entwicklung ist ein gesundes Verhältnis zu Bewegung laut Experten zentral
- Über die Frage, wie der ideale Sportunterricht aussehen soll, wird jedoch heftig diskutiert
- Zwei Sportpädagogen erklären, was in vielen Schulen falsch läuft
Barrenturnen, Weitwurf, Volleyball oder Sprint – für die einen ist und bleibt es das liebste Schulfach, die anderen erinnern sich nur ungern an ihren Sportunterricht. Das zeigt auch die hitzige Debatte, die im Sommer 2023 entbrannte, als die Reform der Bundesjugendspiele an Grundschulen verkündet wurde. Beim Wettbewerb bis Klasse vier gelten weniger strenge Regeln, erst ab Klasse fünf wird im Wettkampf genau gemessen.
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Kritiker prangern Verweichlichung, Kuschelpädagogik und Leistungsabfall an. Hessens Kultusminister Armin Schwarz (CDU) plädierte unlängst sogar dafür, die Regeln wieder rückgängig zu machen. Befürworter halten die Reform dagegen für längst überfällig. Beiden Fronten geht es vor allem um eines: die Auswirkungen des Schulsports auf die Psyche ihrer Kinder. Zwei Experten ordnen ein.



