Die Bezeichnungen klingen nach einem eigenwillig getauften Hundepaar: Fifo und Lifo. Dahinter stecken aber zwei Ordnungsprinzipien, die in einem Wertpapierdepot eine Rolle spielen. Richtig vorbereitet, können Anleger hier Zehntausende Euro an zusätzlicher Rendite einstreichen, wenn sie das Fifo-Prinzip zu ihren Gunsten nutzen.
Ein Depot sollte nicht mit unterschiedlichsten Papieren vollgestopft sein wie ein Kellerschrank. Ein einziger, gut gewählter Fonds genügt, um über Jahrzehnte eine stattliche Summe anzusparen. Verbraucherschützer und Honorarberater raten einhellig zu einem kostengünstigen ETF (Exchange Traded Fund, börsengehandelter Fonds), der einen weltweiten Aktienindex nachbaut. So liefert er den Durchschnittswert der großen Weltbörsen.
Der oft verwendete IndexMSCI World enthält über 1500 Unternehmen aus 23 Ländern. Mit wenigen Mausklicks ist ein monatlicher Sparplan eingerichtet, danach läuft an sich alles von allein. Im Schnitt der vergangenen Jahrzehnte waren 7 Prozent jährlicher Rendite drin.


