Weg von Gas und Öl und in Zukunft in erneuerbare Energien investieren – das ist das Ziel in Wirtschaft und privaten Haushalten. Die Eigentümer trifft es vor allem mit Blick auf die Energie- und Wärmeerzeugung. Für Neubauten in ausgewiesenen Neubaugebieten greift schon jetzt die 65-Prozent-Quote für die Heizung. Für Gebäude im Bestand gelten längere Übergangsfristen. Gerade hier können auch Hybridlösungen aus Öl und Gas mit erneuerbaren Energien wie Wärmepumpe oder Photovoltaik interessant sein.

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Aber ebenso wie die Kosten für eine Wärmepumpe sind auch die Kosten für eine neue Solaranlage für viele Hausbesitzer der Knackpunkt. Eine PV-Anlage mit Stromspeicher für ein Einfamilienhaus kann schnell über 20.000 Euro kosten. Selbst unter Zunahme der Förderung für eine neue PV-Anlage ist das für viele Haushalte eine nicht zu stemmende Investition. Eine Alternative kann die Miete der Solaranlage sein – mehrere Online-Anbieter haben sich auf diese Art der Vermarktung spezialisiert.

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Solaranlage mieten: Die besten Anbieter für Solarenergie – deren Preise auf einen Blick

Zu hohe Investitionskosten oder fehlende liquide Mittel können Gründe für die Mietoption der Photovoltaikanlage sein. Doch auch hier ist ein Vergleich der Anbieter das A und O. Nicht jeder Anbieter erfüllt die individuellen Bedürfnisse. Eine gute Beratung und das Einholen von Angeboten ist daher auch einer der ersten Schritte im Solar-Guide der Berliner Morgenpost – in sieben Schritten zur Solaranlage. Doch wer sind die Anbieter? Wir haben uns die Vergleiche von verschiedenen Online-Portalen angeschaut – ein Überblick:

SolaranbieterMietoptionMiete pro Monat
Yello*Jaab 59 Euro
entegaJaab 148 Euro
EnpalJaab 114 Euro
Svea SolarJaab 77 Euro
DZ4Jak. A.

Diese fünf genannten Anbieter zählen zu den bekanntesten Unternehmen in der Vermietung von Solaranlagen. Am lukrativsten ist auf den ersten Blick das Mietangebot für eine Solaranlage von Yello – schon ab 59 Euro pro Monat* geht es los. Allerdings sind die von den Unternehmen genannten Mietpreise bloß Richtwerte. Die eigentliche Miete ist von verschieden Faktoren abhängig. Dazu zählen neben der Größe vom Dach noch Faktoren wie die Mietdauer ohne ein möglicher Speicher zusätzlich zur Photovoltaikanlage.  

Solaranlage mieten statt kaufen: Vor Entscheidung – diese Fragen sollten Sie sich stellen

Nahezu alle Anbieter bietet jedoch unverbindliche Angebote an – auf einigen Webseiten zeigt ein Rechner nach Eingabe der Parameter auch schon einen ungefähren Mietpreis an. Genau wie bei einer normalen Kaufentscheidung ist auch bei der Miete einer Solaranlage ein Anbietervergleich das A und O. Am Ende sollte jedoch nicht nur die monatliche Miete der entscheidende Faktor sein. Wer übernimmt die Kosten für die Wartung der Solaranlage? Kann man den Mietvertrag vorzeitig beenden und die PV-Anlage abkaufen?

All diese Fragen sollten in die Entscheidung einfließen. Auch eine unabhängige Beratung – etwa über eine Verbraucherzentrale oder einen Energieberater – kann sinnvoll sein. In jedem Fall sollten sich interessierte Hausbesitzer Zeit nehmen und ihre Entscheidung gut überdenken. Den Mietverträge für eine PV-Anlage haben nicht selten eine Laufzeit von über 10 Jahren – Schnellschüsse bei der Entscheidung können sich daher rächen. Auch das Thema Förderung für Photovoltaik sollte vor Vertragsabschluss bedacht und angesprochen werden.

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