Die Tage werden kürzer, und der zunehmende Lichtmangel verändert den Hormonhaushalt vieler Menschen: Denn fehlendes Tageslicht veranlasst den Körper, größere Mengen des Schlafhormons Melatonin zu produzieren.
Das kann dazu führen, dass sich Menschen müde und antriebslos fühlen. Manche finden sich deshalb in einem Stimmungstief wieder, das durch die zweite Corona-Welle und damit verbundene Ängste noch verschlimmert werden kann. So wirkt sich die aktuelle Situation mitunter doppelt negativ auf das Gefühlsleben einiger Menschen aus, warnen Expertinnen und Experten.
Corona und Herbst: Doppelbelastung für die Psyche
„Wir erleben gerade eine Fortsetzung der Krise. Viele hatten die Hoffnung, dass sie überwunden ist. Und jetzt wird es sogar noch schlimmer“, sagt Psychotherapeutin Mirriam Prieß. Diese Wucht der Bedrohung in Kombination mit dunkler werdenden Tagen verstärke die Angst. Wie also umgehen mit der aktuellen Doppelbelastung für die Psyche?


