Die Zahlen im Berliner Radverkehrsplan lesen sich eindrucksvoll: Auf 850 Kilometern Länge soll bis 2027 ein Radvorrangnetz entstehen. In diesem Jahr sollen die ersten 40 Kilometer realisiert werden, danach gehen die Jahresziele deutlich nach oben. Hinzukommt das Ergänzungsnetz, das bis 2030 auf rund 1500 Kilometern umgesetzt werden soll, sowie weitere gut 550 Kilometer Radwege an Hauptstraßen, die entsprechend der Berliner Mobilitätsgesetzes ebenfalls ausgebaut werden.
Und dann sind da natürlich noch die rund 100 Kilometer an Radschnellwegen, die ebenfalls bis 2030 entstehen sollen. Die Ziele sind ambitioniert, das hat auch die Senatsverkehrsverwaltung von Beginn an gesagt. Aber Mobilitätssenatorin Bettina Jarasch (Grüne) hat sich für ihre Amtszeit auch vorgenommen, vom Planen ins Umsetzen zu kommen. Zugleich ist aber bereits klar: Personal wie auch Gelder sind knapp.
Auf diesen Routen könnten die Radschnellwege durch Berlin verlaufen



