Seit Mitte Juni sind E-Scooter auf Deutschlands Radwegen und Straßen erlaubt. Mehrere Verleihfirmen haben daraufhin ihre Gefährte in Großstädten aufgestellt, zu Tausenden rollen die Menschen nun durch die Städte. App herunterladen und los – mit bis zu 20 Stundenkilometern.
Doch mit der Zulassung auf deutschen Straßen steigt auch die Zahl der Verletzungen, sagen Mediziner und Unfallforscher nach den ersten Wochen. Zu wenig Erfahrung, kein Schutz, viel zu häufig auch Alkohol: Jetzt werden erste Forderungen nach strengen Regeln für die Elektrorollern laut. Das sind die größten Gefahren.
Betrunken auf dem E-Scooter: Promillegrenze oft missachtet
Raus aus der Kneipe und eine Rollerfahrt durch die laue Sommernacht – vielleicht nach Hause, vielleicht in die nächste Kneipe. Klingt harmlos, doch für den E-Tretroller gilt, was auch für Autos gilt: Es gibt eine Promillegrenze, und die wird nach den ersten Erfahrungen häufig missachtet: „Alkohol scheint das dringendste Problem bei der Nutzung dieser neuen Fahrzeuge zu sein“, sagt Carla Bormann vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR).


