Ob anmutiger Spitzentanz oder akrobatische Breakdance-Einlagen von Profitänzern, ob Tango, Walzer oder ein Disco-Fox mit dem Herzensmenschen – Tanzen hat auf den ersten Blick zunächst einmal keinen anderen Sinn, als zu unterhalten und Spaß zu machen. 

Getanzt haben schon unsere Vorfahren in der Steinzeit. Getanzt wird seit jeher in allen Kulturen – und das vermutlich aus gutem Grund: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Tanzen nicht nur glücklich, sondern auch intelligent und gesund macht. Ganze Ratgeber-Bücher erklären, warum Tanzen angeblich die beste Medizin sei.

Tanzen tatsächlich als Medizin zu bezeichnen, dafür ist es laut Denise Temme, Leiterin des Instituts für Tanz und Bewegungskultur der Deutschen Sporthochschule Köln, noch zu früh. „Noch gibt es zu wenige Studien zu diesem Thema“, so Temme. Zudem seien diese mit Blick beispielsweise auf Aufbau oder Studiendauer zu undifferenziert. Das bedeute aber nicht, dass es die heilende Wirkung nicht gebe, betont die Forscherin – die selbst leidenschaftlich gerne tanzt.

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