Ob Raucher nun zu der Risikogruppe für einen schweren Verlauf der Lungenerkrankung Covid-19 gehören, wissen Mediziner und Wissenschaftler nicht sicher. Die einhellige Meinung ist aber: Förderlich wird es für den Verlauf einer Lungenerkrankung nicht sein, wenn das Gewebe des Atemorgans durch das Rauchen vorgeschädigt ist.
Und nun das: Französische Forscher vermuten eine positive Wirkung von Nikotin auf eine Infektion mit Sars-CoV-2 und wollen im Pariser Krankenhaus La Pitié-Salpêtrière mit Hilfe von Nikotinpflastern dieser Vermutung nachgehen.
Auf die Idee kamen die Wissenschaftler weil der Anteil der Raucher unter den Covid-19-Patienten sehr niedrig ist – er liegt laut mehreren Studien zwischen 1,4 und 12,5 Prozent.


