Beim ausgiebigen Brunch greift Anna Engler gerne zu Eiern und Speck. Da können es auch schon mal zehn Streifen Bacon sein. „Ich bin ein absoluter Genussmensch“, sagt die 32-jährige Berlinerin. Sie verzichtet auf keine ihrer Lieblingsspeisen und nimmt trotzdem stetig ab. Seit Februar nun schon 14 Kilo. Ihre Methode: Intervallfasten.

Statt wie beim klassischen Heilfasten mehrere Tage nichts zu essen, wird beim Intervallfasten zwischendurch pausiert. „Sie müssen keine Kalorien zählen, sondern Stunden. Statt „Friss die Hälfte“ gilt: „Friss die Hälfte der Zeit!“, bringt der Mediziner und Buchautor Eckart von Hirschhausen das Prinzip auf den Punkt. Er habe zehn Kilo verloren.

Methode liegt in der Natur des Menschen

Intervallfasten, auch intermittierendes Fasten genannt, boomt seit Jahren. Auf etlichen Internetblogs berichten Fastende von ihren Erfolgen. In Facebook-Gruppen tauschen Zehntausende Mitglieder Tipps und Tricks aus und motivieren sich mit Vorher-nachher-Bildern. Experten zufolge entspricht die Methode der Natur des Menschen: Schließlich standen Jägern und Sammlern auch nicht täglich drei Mahlzeiten zur Verfügung.