Der Kopf wird rot und der Puls rast unangenehm – wenn es doch so einfach wäre, Bluthochdruck, auch Hypertonie genannt, zu erkennen. Tatsächlich fühlen sich viele Menschen fit, obwohl sie sozusagen unter Hochdruck unterwegs sind. Derweil nehmen die Schäden an den Gefäßen unbemerkt zu, schlimmstenfalls bis zum Herzinfarkt oder Schlaganfall.
„Das Risiko steigt, je älter man wird. Aber auch junge Menschen können einen zu hohen Blutdruck haben“, sagt der Internist Professor Bernhard Krämer, Klinikdirektor am Universitätsklinikum Mannheim und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Hochdruckliga.
Das Credo der Liga: Weicht der Blutdruck vom normalen Wert von 120/80 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) ab, sollte man ihn mindestens einmal im Jahr messen. Doch wie findet man das geeignete Gerät und wie ermittelt man die richtigen Werte?


