Seit dem Ausbruch und der rasenden Ausbreitung des neuartigen Coronavirus beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor allem mit einer Frage: Wie verbreitet sich Sars-CoV-2 genau – und welche Rolle spielt eine Übertragung über die Atemluft?

Coronaviren werden nach zwar hauptsächlich durch Tröpfchen übertragen. Dabei gelangen Erreger beim Niesen, Husten oder Sprechen in die Luft und an die Schleimhäute anderer Menschen in der unmittelbaren Umgebung. Im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus gilt deshalb mancherorts eine Mundschutzpflicht. Etwa in Geschäften, Bussen und Bahnen. In geschlossenen Räumen jedoch scheint auch die Ansteckungsgefahr durch so genannte Aerosole relativ hoch zu sein, sind sich Expertinnen und Experten mittlerweile einig.

Coronavirus: So funktioniert die Übertragung über die Atemluft

Aerosole sind feinste flüssige Teilchen, die nur wenige Mikrometer groß sind und beim Ausatmen mit geöffnetem Mund in großer Zahl entstehen. Die virushaltigen Partikel spielen bei der Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus eine Rolle. Darüber, wie groß diese ist, sind sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler jedoch uneins. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.