Fast zwei Millionen E-Bikes wurden 2020 in Deutschland verkauft – Pedelecs mit einer Tretunterstützung bis 25 km/h und schnelle S-Pedelecs mit einer Geschwindigkeit bis zu 45 km/h. Beide Varianten müssen gewartet und bei Bedarf repariert werden. Der Haken daran: Für Elektroräder schreibt die EU besonders strenge Sicherheitsnormen vor. Die meisten Bau- und Ersatzteile benötigen eine Hersteller-Freigabe – wie das Biker vom Motorrad kennen.

Wer gegen die Vorschriften verstößt, kann seine Rechte als Kunde und sogar den Versicherungsschutz verlieren. Bereits der Tausch des Lenkers oder die Montage eines bequemeren Sattels – ganz normale Umbauten an herkömmlichen Rädern – können an Pedelecs „problematisch“ sein, „denn sie sind ein Gesamtsystem“, warnt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC).

E-Bike-Reparatur: Warum gelten so strenge Sicherheitsnormen?

Anders als Fahrräder ohne Motor unterliegen Pedelecs der EU-Maschinenrichtlinie. Als Nachweis, dass sie die Anforderungen erfüllen, müssen sie das CE-Zeichen tragen. Die Hersteller gewährleisten damit die Sicherheit.