Wo das Coronavirus herkommt? Diese Frage ist noch nicht abschließend geklärt. Die gängigste Theorie ist allerdings, dass es sich um eine sogenannte Zoonose handelt. Das Virus Sars-Cov-2 wurde von Fledermäusen über einen Zwischenwirt auf den Menschen übertragen. Auf dem Tiermarkt von Wuhan, in der südchinesischen Provinz Yunnan, sollen sich die ersten Menschen Ende 2019 mit dem Virus infiziert haben. Mutmaßlich bei einem dort gehandelten Schuppentier, das sich den Erreger vorher bei Fledermäusen einfing. Lesen Sie dazu: Wie das Coronavirus den Menschen befiel – Fledermaus im Fokus

Eine kürzlich veröffentlichte Studie zur Verbreitung der Tiere legt nun nahe, dass wahrscheinlich nicht nur Fledermäuse und Tiermärkte eine Rolle in der Geschichte des Coronavirus spielen, sondern auch der Klimawandel – und damit letzten Endes der Mensch.

Eine unangenehme Vorstellung, denn unser aller Handeln hätte dann letztlich zum Tod von – bisher – rund 2,6 Millionen Menschen geführt, hätte wirtschaftlichen Schaden in astronomischer Höhe verursacht, unmessbares psychisches Leid ausgelöst und ungezählte Existenzen vernichtet.

Kann das sein? Können – vereinfacht gesagt – Urlaubsreisen, Konsumwahn und Nackensteaks für eine der größten Krisen der Menschheitsgeschichte mitverantwortlich sein? Es ist zumindest nicht mehr auszuschließen, wie Experten sagen.