• Können Hunde in der Corona-Pandemie helfen? Die Bundeswehr trainiert Hunde, die das Coronavirus erschnüffeln sollen
  • In einem Pilotprojekt wurden erste Erfahrungen gesammelt – und die waren sehr positiv
  • Unter 1024 Speichelproben konnten die acht Bundeswehrhunde 94 Prozent korrekt als mit Sars-Cov-2 belastet erkennen

Lotta ist hochkonzentriert. Ein Loch nach dem anderen in dem Metallkasten vor ihr schnüffelt sie ab. Ablenken lässt sich die braune Labradorhündin weder von ihrer Hundeführerin Sina Knisel hinter ihr noch von Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), die eigens im Helikopter eingeflogen ist, um Lotta und den anderen Einsatzhunden der Bundeswehr beim Training zuzusehen.

Plötzlich harrt Lotta an einem Loch aus. Vier Sekunden lang, so wie trainiert. Damit zeigt sie an: In diesem Loch liegt die Speichelprobe eines Menschen, der das Coronavirus in sich trägt. Die Hündin hatte recht – zur Belohnung wirft ihr der Metallkasten ein Leckerli aus.

Corona-Spürhunde der Bundeswehr: Schnüffeln im Dienst der Wissenschaft