Anfang Oktober ist es so weit: Knapp eine halbe Million junger Menschen beginnt zum Wintersemester ihr Studium. Für Erstsemester ändert sich oft vieles: Sie ziehen von zu Hause aus, meist in eine fremde Stadt. Und sie müssen sich das erste Mal im Leben selbst um ihre Finanzen kümmern. Dabei gilt es einiges zu beachten. Der Geld-Ratgeber Finanztip hat die wichtigsten Tipps zusammengestellt.
Minijob, Werkstudent und Krankenkasse
Ob als Kellnerin, Kurier oder Kassierer – viele Studierende verdienen sich mit einem Nebenjob etwas dazu. Bei einem Verdienst unter 450 Euro im Monat empfiehlt sich eine Beschäftigung als Minijob. Das Gehalt wird dann pauschal besteuert – mit einem geringen Satz. Wer mehr als 450 Euro verdient, sollte sich als Werkstudent anstellen lassen. Das wird dann günstiger.
Studierende sollten zudem die Verdienstgrenze für die Familienversicherung im Auge behalten. Diese beträgt 553,33 Euro im Monat. Wer mehr verdient, ist nicht mehr kostenlos über seine Eltern krankenversichert. Daran hängt auch die Pflegeversicherung. Je nach Krankenkasse zahlen Studierende für eine eigene Versicherung im Schnitt 112 Euro im Monat.


