Falsche Shops, betrügerische Mails oder fingierte Immobilienanzeigen sind nicht mehr so leicht von seriösen Angeboten zu unterscheiden wie noch vor ein paar Jahren. Vorbei die Zeiten, in denen Betrug im Internet an Rechtschreibfehlern, fehlendem Impressum oder seltsamem Design zu erkennen war. Diese sieben Maschen sollten Verbraucherinnen und Verbraucher kennen – und wissen, wie sie damit am besten umgehen.

1. Der supergünstige Online-Shop
Wanderschuhe für rund 40 Prozent unter dem üblichen Preis? Ein Mitarbeiter des Geld-Ratgebers Finanztip freute sich über den Fund auf einer österreichischen Webseite. Per Mail kam die Auftragsbestätigung, später eine Sendungsverfolgung. Zugestellt wurde eine Plastik-Sonnenbrille – mit Absender in Hongkong. Der Status der Bestellung war nun „zugestellt“, die Webseite aus dem Netz verschwunden.

Was tun? Fake-Shops sind oft gut gemacht. Manchmal finden sich Warnungen per Google-Suche mit dem Shop-Namen und dem Stichwort „Fake-Shop“. Noch besser ist es, beispielsweise auf der Preisvergleichsseite Idealo zu suchen, ob der Shop dort gelistet ist.

Bezahlen sollten Verbraucher immer mit Käuferschutz, etwa Paypal, Klarna oder Kreditkarte. Der Finanztip-Kollege nutzte Letztere, meldete den Betrug und bekam sein Geld zurück.