In Deutschland hat es zuletzt einen kleinen Aktienboom gegeben: 2020 haben 2,7 Millionen Anleger neu in Aktien und Fonds investiert – ein Zuwachs um mehr als ein Viertel, meldet das Deutsche Aktieninstitut . Darunter sind sowohl komplette Neulinge als auch eine Reihe von Börsen-Rückkehrern. Zum Trend trägt bei, dass Wertpapierdepots zuletzt günstiger geworden sind – und einfacher zu bedienen.
Allerdings unterscheiden sich die Anbieter stark bei den Kosten: Noch immer kassieren manche Banken und Sparkassen einen dreistelligen Betrag pro Jahr an Gebühren für ein mittelgroßes Depot. Dabei geht es deutlich preiswerter, wie ein aktueller Finanztip-Vergleich von 26 Wertpapierdepots zeigt.
Der Schwerpunkt der Finanztip-Auswertung liegt auf langfristigem Sparen, vorzugsweise mit sogenannten ETFs. Das sind Fonds, die einen weltweiten Aktienindex nachbilden, damit das Risiko breit verteilt ist. Zum Beispiel ein ETF auf die rund 1600 Aktien aus 23 Industriestaaten, die im Index MSCI World gelistet sind. Die Einstiegshürde für so einen Sparplan liegt niedrig: In der Regel sind Kleinaktionäre schon mit 25 Euro Sparbetrag im Monat dabei.


