Viele Apps für Smartphones oder Tablets können kostenlos heruntergeladen werden – spannend und cool werden sie erst, wenn im Spielverlauf Extrafunktion hinzugekauft werden. In-App-Käufe können so zur Kostenfalle werden: Kinder und Jugendliche, die vermeintliche „Gratis“-Online-Spiele installieren, verursachen immer wieder Rechnungen in oft vierstelliger Euro-Höhe. Doch Eltern können sich wehren: Auf ihre Beschwerden kürzen Spiele-Anbieter häufig die Rechnung oder verzichten auf das Geld.

In-App-Käufe haben einen besonderen Reiz: Sie erhöhen die Gewinnchancen und den Spaß des Spielers. Seine Spielfiguren bekommen bessere Fähigkeiten – sie laufen schneller oder haben mehr Kraft – oder schickere Accessoires. Ein Klick genügt, um virtuelles Spielgeld für den nächsten Einkauf zu erwerben – fünf, zehn oder gar 100 Euro.

Das Problem: Beim Daddeln vergessen Kids leicht, dass sie in Wirklichkeit echtes Geld ausgeben. Vor allem wenn sie in Gruppen gegeneinander spielen, ist der Kaufdruck gnadenlos hoch, weil kein Kind das Schlechteste der Gruppe sein will.

Mädchen verzockte mehr als 1000 Euro