Bei den Menschen sind Weihnachtsmärkte in der Adventszeit hoch im Kurs, für Hunde allerdings können sie zur Qual werden. „Weihnachtsmärkte sind für Hunde ein riesiger Stressfaktor“, sagt Jana Hoger Fachreferentin bei der Tierrechtsorganisation Peta. Sie mahnt Hundehalter, ihre Vierbeiner lieber zu Hause zu lassen. Denn der Weihnachtsmarkt ist gleich aus mehreren Gründen eine Gefahr den besten Freund des Menschen.
Besonders auf den Weihnachtsmärkten in den großen deutschen Städten ist dieser Tage viel los. Menschen, die angetrunken sind, Essenreste, die auf den Boden fliegen, Füße, die einen aus Versehen treten. „Für Hunde ist das totaler Stress“, sagt Hoger. Erkennbar sei das am schnellen Hecheln und daran, dass die Vierbeiner unruhig würden. Ein Fluchtbedürfnis komme bei Ihnen auf.
Hunde auf Weihnachtsmärkten: Die Gefahren lauern überall
„Es gibt auch Hunde, die sich extrem bedrängt fühlen, denen es zu viel wird und die in ihrer Not vielleicht zuschnappen“, warnt die Fachreferentin. Eine Alternative seien spezielle Hundeweihnachtsmärkte. Dort gebe es keine für die Tiere giftige Schokoladen auf dem Boden und sie würden nicht Gefahr laufen, mit Glühwein überschüttet zu werden, so Hoger. Zumal Frauchen und Herrchen dort nützliche wie leckere Artikel für ihre haarigen Familienmitglieder finden könnten.


