Das Fieber steigt, trockener Husten schüttelt den Körper – hat mich das neuartige Coronavirus im Griff oder ist es ein eher harmloser Infekt? Nur ein Arzt kann dies letztlich beurteilen. Doch viele Praxen sind überlastet und die Angst vor Ansteckung geht um. Ein Videochat mit einem Mediziner übers Smartphone kann Sorgen nehmen und vor Ansteckungsgefahr schützen. In Zeiten der Corona-Pandemie ein nicht unwichtiger Aspekt.

Denn auch die Mediziner möchten ungern erleben, dass ein Corona-Patient in ihrem Behandlungszimmer sitzt. „Dann sind sie selbst betroffen und müssen in Quarantäne gehen“, sagt Dr. Roland Tenbrock. Er bevorzugt es, Patienten in dieser Lage erst virenfrei per Bildschirm zu betrachten. Und immer mehr Kollegen tun es ihm gleich.

Telemedizin: Bundesregierung treibt rund 15 Systeme voran

Der Düsseldorfer Arzt hat mit­geholfen, das Telemedizinangebot
Sprechstunde.online der Deutschen Arzt AG zu entwickeln. Es gehört zu den rund 15 Systemen, die das Health Innovation Hub (HIH) des Bundesministeriums für Gesundheit empfiehlt – eine Plattform mit der Aufgabe, die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzutreiben.